HILFSMITTEL

 
Technische Hilfsmittel sind für viele beeinträchtigte Menschen Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Diese können krankheitsbedingte Einschränkungen zwar nicht beseitigen, aber die Situation im Alltag verbessern.
Benötigte Hilfsmittel müssen von einem Arzt verschrieben und der zuständigen Krankenkasse bewilligt werden. Die Versorgung der Patienten übernimmt in Folge der Leistungserbringer (Sanitätshäuser, Apotheken.. usw.).
 
Hilfsmittel, die bei Dravet-Patienten früher oder später sinnvoll sein können:

Rehabuggy
Rehabuggy’s sind spezielle Kinderwägen für den Transport von Menschen (Kinder – Erwachsene) mit Behinderungen.

Rollstuhl/Kinderrollstuhl
Rollstühle/Kinderrollstühle sollten die Unabhängigkeit der Betroffenen bestmöglich unterstützen. Daher sollte bei der Entscheidung, ob bzw. welcher Rollstuhl angeschafft werden soll, bestenfalls ein Reha Techniker miteinbezogen werden.

Therapiestuhl
Therapiestühle integrieren Menschen in das Familienleben und ermöglichen die aktive Teilnahme am sozialen Leben. Viele Betroffene sind – gerade im Rumpfbereich – hypoton (mit niedrigem Spannungszustand), und das Sitzen in diesen individuell angepassten Stühlen, kann zusätzlich die Muskulatur stärken.

Pulsoxymeter
Dieses Gerät ermöglicht die Überwachung der Sauerstoffsättigung und des Pulses. Vor allem nachts können somit Anfälle und Fieberanstiege gut überwacht werden und fördern somit einen erholsamen Schlaf der Aufsichtsperson.

Reha-Autositz
Ein Autositz ist vor allem für ältere Kinder sinnvoll, um nach einem Anfall, einen erholsamen Nachschlaf zu gewährleisten (Liegeposition).

Epilepsiehelm
Dieser sollte bei häufigen Anfällen mit hoher Sturzgefahr, zum Schutz vor Kopfverletzungen, getragen werden.

Windeln
Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Windelversorgung bereits ab dem 3.Geburtstag, manche erst ab dem 4.Geburtstag.

 
Es gibt noch mehr nützliche Hilfsmittel, bei denen die Krankenkassen jedoch in der Regel keine Kosten übernehmen oder nur einen geringen Anteil leisten:

Therapiefahrräder
Pflegebetten
Kühlwesten
Epicare (Alarmgerät, welches unter der Bettmatratze angebracht wird und tonisch-klonische Anfälle misst)
Sonnenbrille
Epilepsiehund (Anfallsmeldehund)